5 Tipps, wie Sie Ihr Netzwerk für den digitalen Wandel rüsten
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5 Tipps, wie Sie Ihr Netzwerk für den digitalen Wandel rüsten

Die Umsetzung des digitalen Wandels und die schnelle Einführung neuer Technologien sind zu wesentlichen Unterscheidungsmerkmalen geworden, mit denen sich heutige Unternehmen vom Wettbewerb abheben und ihr Wachstum vorantreiben können. Wenn es Unternehmen gelingt, ihre Kommunikation in allen Bereichen zu optimieren, können sie Entscheidungen schneller treffen und die betriebliche Effizienz steigern.

Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei eine Omnichannel-Kommunikation, bei der Kunden, Partner und Mitarbeiter das von ihnen bevorzugte Kommunikationsmedium – Sprachkommunikation, SMS, Chat oder soziale Medien – selbst wählen können. All das ist jedoch stark von der Leistung der cloudbasierten Netzwerke für Unified Communications (UC) abhängig, die die Grundlage für den digitalen Wandel bilden. Selbst die beste Technologie ist nutzlos, wenn sie in einem unzuverlässigen Netzwerk bereitgestellt wird. Ausführlichere Erläuterungen finden Sie im verwandten Artikel „Secret to Digital Transformation Is Strong Foundation“ (dt. „Das Erfolgsgeheimnis für den digitalen Wandel ist ein starkes Fundament“) auf NoJitter.

Nachfolgend wollen wir Ihnen fünf Tipps nennen, wie Sie mit Ihrem Netzwerk den digitalen Wandel hervorragend vollziehen können.

Tipp Nr. 1: Behalten Sie alles fest im Blick

Bei Problemen mit dem Netzwerk stellt die Suche nach der Ursache für die IT-Mitarbeiter, die mit der Lösung betraut sind, in der Regel die zeitraubendste Aufgabe dar. Das gilt insbesondere für UC-Netzwerke. Die Sprachqualität ist bei Netzwerkproblemen äußerst störanfällig und die punktgenaue Ermittlung der Ursache für schlechte Sprachqualität gleicht nicht selten der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Um den Nutzen Ihrer Investition in Unified Communications maximieren zu können, benötigen Sie einen ganzheitlichen Ansatz für das Leistungsmanagement.

Ein 08/15-Tool zur Überwachung der Netzwerkleistung mag zwar auf den ersten Blick eine gute Wahl sein, tatsächlich erfordern UC-Netzwerke eine aktive Überwachung sowohl des UC-Systems als auch der zugrunde liegenden IT-Infrastruktur aus Servern, Routern und Switches. Warum? Da Probleme mit der Leistung des UC-Netzwerks wie schlechte Sprachqualität in der Regel auf Ereignisse in der IT-Infrastruktur zurückzuführen sind, ist nur mit einer lückenlosen aktiven Überwachung des Netzwerks und Alarmen eine erfolgreiche Korrelation bestimmter Ereignisse möglich. So kann beispielsweise ein Kapazitätsengpass oder ein Problem aufgrund mangelnder Bandbreite zu Alarmen in Bezug auf die Nichtverfügbarkeit eines Routers am Netzwerkrand und auf die Verschlechterung der Sprachqualität führen. Durch die Korrelation dieser beiden Datenpunkte kommen Sie dem eigentlichen Problem schneller auf die Spur. Und wenn dann noch das gesamte Leistungsmanagement von einem einzigen Dashboard aus abgewickelt werden kann, lässt sich die Effizienz Ihres Teams beträchtlich steigern.

Tipp Nr. 2: Prüfen Sie Ihr Netzwerk auf Herz und Nieren, ehe Sie neue Dienste bereitstellen

Die Einführung neuer Dienste stellt die Leistung eines UC-Netzwerks im Laufe der Zeit auf eine große Bewährungsprobe. In den allermeisten Fällen ist die Bereitstellung neuer UC-Funktionen im Netzwerk mit einer Vielzahl von Variablen verbunden. Durch die Beurteilung des Netzwerks vor der Bereitstellung erhalten Sie umfassende Einblicke und wissen, was Sie erwartet. Da Sprachkommunikation jedoch vollkommen andere Anforderungen an ein Netzwerk stellt als der Datenverkehr, werden Ihnen die meisten auf dem Markt erhältlichen Tools zur Überprüfung der Bandbreite und der Netzwerkgeschwindigkeit keinen Aufschluss über den für Sie wichtigsten Faktor geben: die Auswirkungen auf Ihre Sprachqualität.

Mit einem webbasierten Tool für die Standortbeurteilung, das eigens für die Anforderungen von UC-Netzwerken entwickelt wurde, können Sie dagegen genau die Bereiche überprüfen, die für eine herausragende Sprachqualität entscheidend sind. 

Tipp Nr. 3: Wechseln Sie von einem reaktiven zu einem proaktiven Supportmodell

Mit dem Aufkommen von Cloud-Technologien haben sich auch die Erwartungen der Benutzer im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit verändert. Ihr Supportmodell muss mit diesen Veränderungen Schritt halten. Reine Problembehebung ist Schnee von gestern. Die erfolgreiche Umsetzung des digitalen Wandels ist abhängig von der Fähigkeit, Probleme mit der Netzwerkleistung proaktiv anzugehen. Das Wissen um ein vorhandenes Problem, bevor dieses Auswirkungen auf Ihre Benutzer hat, kann maßgeblichen Einfluss auf Ihr Endergebnis haben: zum einen können Sie Ihre IT-Ressourcen effizienter einsetzen und zum anderen steigern Sie die Begeisterung für neue Dienste.

Wie Sie eine proaktivere Vorgehensweise erreichen können? Indem Sie wichtige Kennzahlen für die Leistung Ihres Netzwerks, wie z. B. die Sprachqualität, auf Basis von Schwellenwerten überwachen. Je niedriger Sie die Schwellenwerte festlegen, umso früher wissen Sie, wann sich ein Problem zusammenbraut – noch bevor es sich auf Ihre Benutzer auswirkt. Und mit einem cloudbasierten System zur Überwachung der Netzwerkleistung, wie es z. B. Kunden von Mitel verwenden, können Sie sich die verfügbaren Daten und Tools umfassend zunutze machen, um Probleme aus der Ferne zu erkennen und zu beheben.

Tipp Nr. 4: Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Probleme

Mit der zunehmenden Vernetzung von Geräten steigt auch die Anzahl beweglicher Teile und damit die Komplexität von Netzwerken. Das bedeutet, dass Alarme und Benachrichtigungen von allen Seiten auf Sie einprasseln. Alarme sind jedoch nur dann von Nutzen, wenn sie auch wirklich beachtet werden. Häufig setzt im Laufe der Zeit eine gewissen Nachlässigkeit ein und Benachrichtigungen werden zunehmend ignoriert. Einige Überwachungstools gehen dieses Problem mit fortschrittlichen Ansätzen für das Alarmmanagement direkt an. Konzepte des maschinellen Lernens, Schwellenwerte und anpassbare Alarmprofile sorgen dafür, dass Ihre Aufmerksamkeit direkt auf die dringlichsten Probleme gelenkt wird. Funktionen für die grafische Darstellung von Daten z. B. in Form von Netzwerkdiagrammen, die eine Korrelation der Alarme mit der Ursache im Netzwerk ermöglichen, führen ebenfalls zu einer schnellen Erkennung vorrangiger Probleme.

Tipp Nr. 5: Kennen Sie das von Ihnen geschaffene Benutzererlebnis

Das Benutzererlebnis steht im Zentrum des digitalen Wandels. Benutzer wollen zu jeder Zeit und auf dem Gerät ihrer Wahl auf Informationen, Dienste und Tools zur Zusammenarbeit zugreifen können. Woran erkennen Sie also, dass Sie mit Ihrem UC-Netzwerk ein ausgezeichnetes Benutzererlebnis schaffen? Daten zur Netzwerkleistung können wertvolle Einblicke in Bezug auf das von Ihnen geschaffene Benutzererlebnis bieten. Kennzahlen zum Zustand Ihres Netzwerks, z. B. Auslastung der Bandbreite, Ping-Dauer und Latenz, können Ihnen Hinweise auf Probleme mit einem Kapazitätsengpass liefern, der letztlich zu einem schlechten Benutzererlebnis aufgrund von Verzögerungen und Unterbrechungen führt. In UC-Netzwerken können überlastete SIP-Trunks dazu führen, dass Ihre Benutzer beim Abheben des Hörers nur noch ein Besetztzeichen hören. Deshalb ist es unerlässlich, hinsichtlich der Trunk-Auslastung immer auf dem neusten Stand zu sein.

Die Voraussetzung für eine hohe Rentabilität Ihrer Investitionen in den digitalen Wandel ist ein zuverlässiges und leistungsfähiges Netzwerk. Klicken Sie hier für eine Infografik, in der die oben beschriebenen 5 Tipps, wie Sie Ihr Netzwerk für den digitalen Wandel rüsten, noch einmal zusammengefasst werden.



Eine Version dieses Beitrags von Martello Technologies erschien ursprünglich auf NoJitter. > (Artikel in Englisch)
 

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